Foodfotografie, die Appetit macht.

Wenn Kochkunst auf professionelle Fotografie trifft

Foodfotografie von Steak und Garnelen auf heißem Stein mit Beilage
Steak und Garnelen auf heißem Stein mit Beilagen
20. September 2026

Foodfotografie beginnt lange vor dem Auslösen

Ein perfekt gebratenes Steak, knusprige Schweinshaxe, Garnelen auf dem heißen Stein oder Marillenknödel mit Vanilleeis…
In einem Restaurant entscheidet zunächst der Geschmack. Doch bevor ein Gast ein Gericht probieren kann, muss etwas anderes überzeugen.

Genau hier beginnt professionelle Foodfotografie.

Seit Jahren durfte ich Gerichte des ehemaligen Haubenkochs Senad Kovacevic fotografisch inszenieren. Dabei entstanden Aufnahmen, die weit mehr sein sollten als eine reine Dokumentation von Speisen. Sie sollen Geschmack sichtbar machen, Atmosphäre vermitteln und beim Betrachter im besten Fall nur einen Gedanken auslösen.

„Das möchte ich jetzt essen.“

Und genau das ist die große Herausforderung guter Foodfotografie.

Genau hier beginnt professionelle Foodfotografie.

Wer schon einmal versucht hat, ein außergewöhnliches Gericht schnell mit dem Smartphone zu fotografieren, kennt das Problem:
In Wirklichkeit sieht das Essen fantastisch aus, auf dem Foto plötzlich nicht mehr.

Farben verändern sich. Fleisch wirkt trocken. Saucen verlieren ihren Glanz. Ein wunderschön angerichteter Teller sieht flach aus und aus einem knusprigen Gericht wird innerhalb weniger Minuten ein Motiv, dem man die Frische nicht mehr ansieht.

Professionelle Foodfotografie für Restaurants und Gastronomie beschäftigt sich deshalb intensiv mit Licht, Perspektive, Bildaufbau, Farben, Oberflächen und Details.

Bei den Shootings mit Senad Kovacevic treffen dabei zwei Welten aufeinander:
die Erfahrung eines Kochs, der genau weiß, wie ein Gericht aussehen und präsentiert werden soll, und die fotografische Perspektive, die daraus ein starkes Bild entstehen lässt.

Das Ergebnis ist eine Bildsprache, bei der die Speisen die Hauptrolle spielen.

Professionelle Foodfotografie:

Essen muss auf einem Foto „schmecken“

Vom Marillenknödel bis zum Steak:

Jedes Gericht braucht eine andere Bildsprache

Professionelle Foodfotografie lebt davon, jedes Gericht individuell und authentisch in Szene zu setzen. Denn ein feines Dessert verlangt nach einer völlig anderen Bildsprache als ein saftiges Steak oder eine knusprige Schweinshaxe.

Bei Marillenknödeln mit Vanilleeis stehen beispielsweise Feinheit, Farben und liebevolle Details im Mittelpunkt. Steak und Garnelen dürfen dagegen kräftig, großzügig und besonders appetitlich wirken. Bei Grillgerichten spielen Röstaromen, frisches Gemüse, Kräuter und natürliche Farben eine wichtige Rolle. Eine knusprige Schweinshaxe wiederum lebt von ihrer charakteristischen Oberfläche und Textur, die auf dem Foto beinahe spürbar werden soll.

Genau darin liegt die Kunst professioneller Gastronomie- und Food-Fotografie:
Eigenschaften wie knusprig, saftig, cremig oder frisch so einzufangen, dass beim Betrachten unmittelbar Appetit entsteht. 

Das Gericht wird nicht einfach nur fotografiert,

sein Geschmack und Charakter werden visuell erlebbar gemacht.